Es gibt viele Möglichkeiten, um bei einem ersten Anflug von Reiseübelkeit den unangenehmen Kinetose-Symptomen zu entgehen.

Hier einige Beispiele, wie Sie sich bei den unterschiedlichen Formen der Reisekrankheit selbst aus der Misere retten können:

Hilfe bei Seekrankheit

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, sich auf dem Schiff eher auf Deck als unter Bord aufzuhalten. Der Blick sollte dabei auf den Horizont gerichtet sein. Gut zu wissen: Im vorderen Bereich des Schiffes sind die Wellenbewegungen meist am stärksten zu spüren, hier ist also Vorsicht geboten.

Wer schnell seekrank wird, sollte – falls möglich z. B. auf kleineren Schiffen – besser selbst das Ruder übernehmen. Auf diese Weise kommt es zur Angleichung der Sinneseindrücke. Die gefühlte Bewegung stimmt mit unserer visuellen Wahrnehmung in diesem Fall weitaus mehr überein, als wenn man sich lesend unter Deck aufhält.
Hier finden Sie besten Tipps gegen Seekrankheit im Überblick.

Übelkeit im Auto – eine Frage der Blickrichtung

Die Übelkeit im Autofahren tritt vor allem dann auf, wenn wir uns mit unbewegten Gegenständen im Innenraum des Wagens beschäftigen, das heißt zum Beispiel wenn wir während der Fahrt lesen. Genau dies sollte tunlichst vermieden werden. Besser ist es, möglichst vorne oder zumindest seitlich aus dem Fenster zu sehen. Ebenfalls hilfreich: Steigen Sie nicht mit leerem Magen ins Auto. Allerdings sollten fettige Speisen  vor Reiseantritt tabu sein. Häufigere Zwischenstopps, leichte Zwischenmahlzeiten und viel frische Luft haben sich gegen die Übelkeit beim Autofahren ebenfalls bewährt.

Von der Übelkeit im Auto sind übrigens besonders häufig Kinder und Frauen betroffen.

Lesen Sie hier die besten Tipps gegen Reiseübelkeit bei Kindern.

Übelkeit im Flugzeug: Achten Sie auf den richtigen Sitzplatz

Gegen die Übelkeit beim Fliegen sind vor allem während Start und Landung ein paar Tricks gefragt, denn dann ist das Risiko für die Reiseübelkeit besonders hoch.

Wählen Sie möglichst einen Sitzplatz im Bereich der Tragflächen, dort sind die Bewegungen des Jumbos weniger wahrzunehmen. Experten empfehlen darüber hinaus eher einen Gang- als einen Fensterplatz.  Doch auch wenn Sie am Gang sitzen, empfiehlt es sich, den Blick wenn möglich nach draußen zu richten. So stimmt der visuelle Eindruck der Bewegung mit der gefühlten Bewegung überein.

Ausreichend Schlaf vor dem Start und während des Fluges sowie der Verzicht auf Alkohol an Bord sind ebenfalls hilfreich.

Übelkeit im Zug: immer in Fahrtrichtung sitzen

Im Zug kommt es vor allem dann zu Übelkeit, wenn wir entgegen der Fahrtrichtung sitzen. Also am besten immer einen Sitzplatz in Fahrtrichtung wählen. Hier gilt ebenso wie beim Autofahren: Sehen Sie lieber aus dem Fenster, als ein Buch zu lesen oder im Internet zu surfen. So beugen Sie nicht nur der Verwirrung der Sinne vor, sondern entdecken vielleicht auch so manch zauberhafte Landschaft.

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Hier geht´s zu den besten Tipps gegen Reisekrankheit.

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